Zweite Bauanlaufbesprechung 

09. Mai 2017 hausbau 0
Zweite Bauanlaufbesprechung 

Heute haben wir uns mit unserem Bauleiter, Herr K.und dem Tiefbauer Herr B. auf unserem Grundstück zur zweiten Bauanlaufbesprechung getroffen.

Besprochen wurde, ob die in den Planungsunterlagen festgelegte Höhe des Hauses auch so umgesetzt werden soll, wann Baustart ist, Quelle für den Baustrom, für das Bauwasser und ob dafür alle Notwendigkeiten erledigt sind. Notwendigkeiten waren neben der Bauanzeige u. a. auch die Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege.

Unser Haus wird dabei aber nicht unter Denkmalschutz gestellt. Das Bauamt hat in der Baugenehmigung festgelegt, dass ein ehrenamtlicher Beobachter anwesend sein muss, wenn Bodenarbeiten durchgeführt werden. Man vermutet, dass das Baugebiet in einem frühen Siedlungsgebiet liegt und es dort möglicherweise Spuren von archäologischer Bedeutung in der Erde auf ihre Entdeckung warten. Dieser Beobachter wird bei Baustart also auch zugegen sein.

Der Hydrant für das Bauwasser liegt unweit unseres Grundstückes in der Straße. Beim Baustrom wird es etwas schwieriger. Der nächste Kasten liegt einige hundert Meter entfernt. Laut Herrn K. muss unser Netzbetreiber eine Vorverlegung auf unser Grundstück vornehmen. Das kostet uns wieder Geld. Dieser Betrag wird aber nach Aussage von Herr K. mit den Kosten des Hausanschlusses verrechnet.

Dann wurden noch die Höhen der Schnürböcke stichprobenartig überprüft und die Geländehöhen an den Ecken des Hauses gemessen. Wir hatten unseren Vermesser ja schon frühzeitig über das Grundstück geschickt, wo er auch die Höhen des Geländes mit aufgenommen hatte. Zudem wussten wir aus dem Bodengutachten, dass wir den Boden tiefer ausheben müssen, als in der Bauleistungsbeschreibung (BLB) angegeben. Wir wussten also schon bei den Vertragsverhandlungen mit Compacta, dass wir dort mehr Kies auf des Gelände bringen müssen. Aus diesem Grund haben wir uns dafür ein Angebot von der Baufirma machen lassen und mit in den Vertrag mit aufgenommen. Nachdem nun unser Bauleiter die Geländehöhen aufgenommen hatte, rechnete er die erforderlichen Massen zusammen, die wir zur Geländeauffüllung an Kies benötigen. Sein Ergebnis verglich er mit dem Angebot. Dies lag zu unserer Beruhigung im Rahmen. Wäre es bedeutend mehr gewesen, hätte uns Compacta die Mehrkosten in Rechnung gestellt. Wir können also allen Bauwilligen raten, sich vorher darüber Gedanken zu machen und die Mehrkosten im Vertrag festzuschreiben. Sonst droht bei Baubeginn eine kostspielige Überraschung.

Nach der Abstimmung mit dem Tiefbauer wird nun der Bagger zur Baustelle gebracht und es geht morgen am 10. Mai 2017, gegen 9 Uhr mit dem ersten Spatenstich los. Endlich, nach so langer Zeit der Planung und des Wartens.

Unserem Bauherrenberater vom Bauherren-Schutzbund, Herr B., haben wir den bevorstehenden Baubeginn ebenfalls mitgeteilt. Er wird sich das Geschehen dann auch angucken und den Baufortschritt überwachen.

 


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