Bisherige Kosten für den Baustromanschluss

30. Juni 2017 hausbau 0
Bisherige Kosten für den Baustromanschluss

Während der Bauphase braucht man viel Energie. Physische und psychische. Aber auch elektrische Energie. Da müssen Steine gesägt, Löcher gebohrt oder Mörtel angerührt werden. Das alles wird natürlich nicht manuell per Hand gemacht. Dafür werden elektrische Geräte benutzt. Da der Elektriker erst recht spät seine Kabel durchs Haus zieht und die Steckdosen mit Strom versorgt werden, muss der Strom auf anderem Wege zur Baustelle gebracht werden. Mit einem Eimer gestaltet sich das etwas schwierig. Es muss also ein Baustromanschluss her.

Glücklich kann sich der Grundstückseigentümer schätzen, der in der Nähe seines Grundstücks einen Stromanschlusskasten vorfindet. Dann muss dort nur der Baustromverteilerkasten angeschlossen werden und von dort mit einem Verlängerungskabel die Baustelle mit Strom versorgt werden.

Innenansicht des Baustromverteilerkastens. Drei 230V und drei 400V Steckdosen, eine Reihe Sicherungen und der Stromzähler finden Platz.
Innenansicht des Baustromverteilerkastens. Drei 230V und drei 400V Steckdosen, eine Reihe Sicherungen und der Stromzähler finden Platz.

Wir sind leider nicht in einer solch glücklichen Lage. Wir müssen also direkt auf unserem Grundstück für Strom sorgen. Dafür sind ein paar Schritte notwendig.

Zuerst muss beim örtlichen Netzbetreiber ein Baustromanschluss in Form einer Baustromsäule beantragt werden. Dann erfolgt durch den Netzbetreiber die Errichtung der Baustromsäule. Sobald die Säule steht kommt ein ortsansässiger Elektriker und schließt den sogenannten Baustromverteilerkasten an. Der Netzbetreiber wiederum installiert in diesen Baustromkasten einen Stromzähler, damit der Stromverbrauch gemessen und zum Schluss korrekt in Rechnung gestellt werden kann.

Wenn das geschehen ist, können die Bauarbeiter ihre Geräte an die 230 / 400 V Steckdosen anschließen.

Kosten

Unser Netzbetreiber namens Avacon verlangte für die Errichtung der Baustromsäule von uns knapp 700 Euro. Der örtliche Elektriker schickte uns eine Abschlagsrechnung in Höhe von 357 Euro. Wir denken, dass die Endgültige Rechnung zum Schluss des Hausbaus, bzw. zu dem Zeitpunkt, wo die Baustromsäule abgebaut und im Haus Strom anliegt, kommen wird.

Also sind wir aktuell bei Kosten von 1.050 Euro für den Baustrom.


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