Bauwoche 11 – Schornstein und Innenwände

26. Juli 2017 hausbau 0
Bauwoche 11 – Schornstein und Innenwände

Zeitraum 19. Juli 2017 – 25. Juli 2017

Größter sichtbarer Fortschritt war diese Woche das Anbringen der Unterspannbahn auf dem Dach. Im Hausinneren wurde es dadurch merklich dunkler. Durch die hohen, fast fertigen Innenwände entstand zusammen mit dem Dach schon ein guter Eindruck der einzelnen Räume. Gerade beim derzeitigen Regenwetter, strahlt das Haus schon Geborgenheit aus.

Die Innenwände sind fast fertig, obwohl am Freitag und Montag nicht weiter gemauert wurde. In der kommenden Bauwoche sollten die Mauerarbeiten abgeschlossen werden können.

Am Dienstag, dem letzten Tag der Bauwoche, wurde mit dem Schornstein begonnen. So bekommt man ein besseren Eindruck der Größen- und Platzverhältnisse in der Ecke, wo später einmal der Kamin stehen soll. Auch wenn augenscheinlich wenig Platz ist, dürfte es den Maßen nach trotzdem passen.

 

In der 10. Bauwoche konnte man schon die Form des Daches erkennen. Schutz vor dem wechselhaften Wetter, konnte es aber nicht bieten.
In der 10. Bauwoche konnte man schon die Form des Daches erkennen. Schutz vor dem wechselhaften Wetter, konnte es aber nicht bieten.
Am Ende der 11. Bauwoche bietet das Haus mit der Unterspannbahn einen guten Schutz vor regnerischem Wetter.
Am Ende der 11. Bauwoche bietet das Haus mit der Unterspannbahn einen guten Schutz vor regnerischem Wetter.

Am Wochenende erhielten wir von unserem Bauherrenberater das Prüfprotokoll über die Mauerarbeiten und des Dachstuhls. Bei der Prüfung konnten keine Mängel festgestellt werden.

Am späten Dienstag Abend erhielten wir von unserem Bauherrenberater eine weniger erfreuliche E-Mail. Er hatte bei einem Besuch auf der Baustelle feststellen müssen, dass die Stöße der Dachlatten nicht korrekt ausgeführt waren. Um es mit eigenen Worten zu sagen: Die Enden der Dachlatten liegen mit einer zu geringen Fläche auf der Konterlattung auf. Laut DIN EN 1995-1-1:201-12/ NA :2013-08 (Befestigung von Konter-, Dachlatten und Schalungen ohne rechnerischen Nachweis), hätten unter den Stößen zwei Konterlatten nebeneinander liegen müssen, damit die Dachlattenenden genügend Auflagefläche zur Verfügung gehabt hätten. Dies ist bei den Stößen nicht der Fall.

Herr K., unser Bauleiter, antwortete gleich am darauf folgenden Morgen, dass er den Dachdecker gebeten hat, die Stöße mit zugelassenen „Stoßverbindern“ zu versehen. Mit dieser Lösung war unser Bauherrenberater und somit auch wir zufrieden. Eine sehr schnelle Reaktion seitens des Bauleiters und eine in unseren Augen unkomplizierte und schnelle Lösung.

Was wir auch Klasse finden ist, dass unser Bauherrenberater auch neben den offiziellen Kontrollterminen, die zur jeweiligen Abnahme der einzelnen Gewerke im Vertrag zur baubegleitenden Qualitätskontrolle vereinbart wurden, immer mal wieder zur Baustelle fährt und den aktuellen Baufortschritt überprüft.

Bei allen Dachlattenstößen, so wie bei den beiden auf dem Foto, hätten zwei Konterlatten nebeneinander verbaut werden müssen. So hätten die Enden der Dachlatten genügend Auflagefläche gehabt.
Bei allen Dachlattenstößen, so wie bei den beiden auf dem Foto, hätten zwei Konterlatten nebeneinander verbaut werden müssen. So hätten die Enden der Dachlatten genügend Auflagefläche gehabt.

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