Baustrom und Bauwasser auf der Baustelle

18. Juni 2017 hausbau 2
Baustrom und Bauwasser auf der Baustelle

Für den Bau unseres Hauses müssen wir einige Voraussetzungen auf unserem Grundstück schaffen, damit Compacta Bau mit den Arbeiten richtig loslegen kann. Dazu zählt natürlich auch Strom und Wasser, wofür wir laut Vertrag zuständig sind, auch wenn sich unser Bauleiter um die Organisation des Baustromes kümmert.

Baustrom

In der vierten Bauwoche wurde bereits der graue Kasten für den Baustromanschluss aufgestellt. Bei dem Baustellenbesuch am Donnerstagabend haben wir gesehen, dass der Baustromverteilerkasten angeschlossen und der Stromzähler installiert wurde. Wir haben jetzt also Strom auf unserem Grundstück! Allerdings war der Verteilerkasten nicht abgeschlossen. Beim nächsten Besuch haben wir deshalb ein Schloss vorgehangen. Nicht, dass sich da noch Kinder verletzen.

Laut Rechnung, die uns ebenfalls am Donnerstag erreichte, nennt man den Kasten auch „Baustromsäule“. Für den Baustromanschluss bekommt die Avacon jetzt knapp 700 Euro von uns.

Baustromverteilerkasten neben Baustromsäule
Baustromverteilerkasten neben Baustromsäule

Bauwasser

Woher nimmt man für die Bauphase Wasser? Einen Wasseranschluss gibt es bisher noch nicht auf unserem Grundstück. Eine Möglichkeit: Man besorgt sich vom örtlichen Wasserversorger ein sog. „Standrohr“. Dieses schließt man an einen Hydranten auf der Straße an und legt einen Schlauch vom Standrohr bis aufs Grundstück.

IBC-Tank mit Wasser gefüllt. Unser Vorrat an Bauwasser.
IBC-Tank mit Wasser gefüllt. Unser Vorrat an Bauwasser.

Dabei gibt es aber zwei Probleme. Zum einen wird so ein Standrohr gerne mal von unachtsamen Verkehrsteilnehmer umgefahren oder von ganz netten Mitmenschen mit nach Haus genommen – es könnte sonst jemand das Standrohr klauen. In dem Fall wären dann die 360 Euro Kaution weg. Zum anderen kostet das Ausleihen eines Standrohres jeden Tag ca. 2,20 Euro Miete. Für eine Bauphase von ca. sechs Monaten ein recht teures Unterfangen. Es muss also eine Alternative her.

Die Alternative, die wir gewählt haben nennt sich IBC-Tank. Ein IBC-Tank ist ein 1.000 Liter fassender Behälter auf einer Palette mit einem Metallrahmen. Im Internet bekommt man einen solchen Tank für ca. 70 Euro. Wir haben uns also so einen Tank besorgt. Damit man auch einen Eimer unter den Auslauf bekommt, haben wir erst ein paar Paletten aufeinandergestapelt und für die Stabilität miteinander verschraubt. Darauf kam der IBC-Tank, der mit Wasser aus dem Standrohr gefüllt wurde. So müssen wir nur für kurze Zeit das Standrohr ausleihen und sparen uns in der übrigen Zeit die Tagesmiete. Jetzt sind wir gespannt, wie lange die 1.000 Liter reichen und wir wieder nachfüllen müssen.

Auf unserem Grundstück ist nun alles vorhanden, was für den weiteren Bauablauf von unserer Seite aus zur Verfügung gestellt werden musste. Jetzt liegt es an Compacta Bau, wann sie den Hausbau fortsetzen. Versprochen wurde uns, dass die Maurer auf der anderen Compacta-Baustelle fertig werden und es nächste Woche bei uns weitergeht.


2 Gedanken zu “Baustrom und Bauwasser auf der Baustelles”

  • 1
    unserbaublog.de am 18. Juni 2017 Antworten

    Schön, dann kann es jetzt ja wirklich langsam losgehen. Unser Bauunternehmen fordert für das Aufbringen des Putz einen Mindestdruck. Besorgt ihr euch dafür dann wieder ein Standrohr oder ist das bei euch egal?

    Grüße
    John

    • 2
      Bauherr am 18. Juni 2017 Antworten

      Ja, wenn die Wände verputzt werden, brauchen wir ebenfalls Druck. Für die Tage holen wir dann wieder das Standrohr.

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